Willkommen

Altersarmut aktiv begegnen: Ein Auftrag für die Personalvertretung

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Rentenbezug bei gleichzeitiger Erwerbstätigkeit haben sich gelockert – und das aus gutem Grund. Viele Beschäftigte sind darauf angewiesen, ihre Rente aufzubessern oder möchten ihre Expertise schlicht weiter einbringen. Wir als FUBB fordern, dass der Personalrat diese individuellen Lebensentscheidungen respektiert und aktiv unterstützt. Es darf nicht sein, dass moralische Vorstellungen über den „verdienten Ruhestand“ wichtiger sind als die reale finanzielle oder persönliche Situation der Kolleg*innen. Wir stehen für eine Personalvertretung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert.

Solidarität beim Thema Raum: 30 % weniger Fläche betrifft uns alle


Die Freie Universität steht unter dem Druck, massiv Flächen einzusparen – die Vorgabe des Senats ist klar. Es ist unrealistisch und unsolidarisch zu glauben, dass dieser Kelch ausgerechnet am Personalrat Dahlem vorbeigeht. Wenn von den Beschäftigten Flexibilität erwartet wird, müssen wir als deren Vertretung mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Umzug in ein gemeinsames Gebäude aller Personalräte bietet Chancen für kürzere Wege und bessere Abstimmung. In Zeiten von 60 % Homeoffice sind geteilte Räume und moderne Arbeitsplatzkonzepte kein Angriff auf die Personalratsarbeit, sondern schlicht die Realität der modernen Arbeitswelt.

Warum unser Vorsitzender ging: Ein Zeichen für Integrität

Pragmatismus statt Ideologie: Was hilft den Beschäftigten wirklich?

Ein Vorsitzender im Personalrat sollte Entscheidungen vertreten können, die er unterzeichnet. Wenn dies nicht mehr möglich ist, wird die Arbeit zur Belastung – und das ist ein Warnsignal für die Zusammenarbeit im Gremium. 

Aktuell erleben wir jedoch zu häufig, dass ideologische Auseinandersetzungen sachorientierte Lösungen verdrängen. Dabei gilt: Nicht alles, was der Dienststelle schadet, nützt automatisch den Beschäftigten. Diese Gleichsetzung greift zu kurz und führt in der Praxis zu Blockaden. 

Ein handlungsunfähiger Personalrat hat konkrete Folgen: Verzögerungen bei Einstellungen, Höhergruppierungen und wichtigen Dienstvereinbarungen treffen am Ende genau die Kolleginnen und Kollegen, deren Interessen eigentlich vertreten werden sollen. 

Wir als FUBB stehen für einen anderen Ansatz. Wir verstehen die Freie Universität nicht als Gegner, sondern als gemeinsamen Arbeitsplatz, den wir im Dialog verbessern wollen – im Interesse aller Beschäftigten. 

 

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Willkommen im Wahljahr 2026.

Wir gratulieren

Andrea Güttner, Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Andrea Güttner einstimmig zur Kanzlerin der Freien Universität Berlin gewählt

11.02.2026

 

Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Erweiterter Akademischer Senat hat Frau Güttner einstimmig zur Kanzlerin gewählt
hier der komplette Artikel

Prof. Dr. Dr. h.c. Günther M. Ziegler zum Präsidenten der Freien Universität Berlin gewählt

28.01.2026

 

Foto: FU Berlin

Erweiterter Akademischer Senat votiert erneut für den bisherigen Amtsinhaber und Mathematikprofessor der Hochschule
hier der komplette Artikel

 

Weiter geht es im nun im Frühjahr mit den Wahlen zur Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Termin für die Wahl der Ämter der Ersten Vizepräsidentin/des Ersten Vizepräsidenten sowie der weiteren Vizepräsidentinnen/Vizepräsidenten ist der 10. Juni 2026.

Last but not least wird zum Jahresende die Vertrauensperson der Schwerbehinderten und die Stellvertretungen gewählt.

Wir werden berichten.